ödp Landsberg

Aktuell

Die Ergebnisse des Volksentscheids Nichtraucherschutz in Bayern


Fahrt zur DEMO "BIBLIS abschalten"


Volksentscheid Nichtraucherschutz am 04.Juli 2010


Veröffentlichter Leserbrief in der Augsburger Allgemeinen zu "Mandat verlängert" vom 27.02.10

Entsetzt

Entsetzt las ich, dass unsere Regierung der Aufstockung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zustimmte. Obwohl alle Abgeordneten wissen, dass die Mehrheit der Deutschen Krieg nicht will. Sie möchten außerdem einen schnellen Rückzug der Bundeswehr. Was sind das für Volksvertreter, die sich über den Willen der Bevölkerung hinwegsetzen ? Was sind das für Politiker, die, statt sich für das Wohl ihrer Bevölkerung einzusetzen, die sozialen Leistungen kürzen ? Deswegen: Danke für die Zivilcourage der Linken. (Petra Franek, Scheuring)


Bürgerentscheid am Sonntag, den 17.01.2009 in Ihrem Wahllokal.
Bitte gehen Sie zur Wahl und üben Sie Ihr demokratisches Recht zur Mitbestimmung auch aus!


Unser Flugblatt (Anklicken für PDF)

zur "Schweinegrippe"
Der Allgemeinarzt und ÖDP-Bundestagskandidat Hanns-Dieter Schlierf rät zum jetzigen Zeitpunkt von der Schweinegrippe-Impfung ab. Lediglich in ganz extremen Einzelfällen sieht er eine Notwendigkeit für die Impfung dann für gegeben an, wenn eine Infektion mit der Schweinegrippe zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen könnte und das Abwehrsystem besonders stark geschwächt ist. Nur in solchen Fällen ist nach Ansicht des ÖDP-Mitglieds eine Impfung mit einem ungeprüften und mit sehr bedenklichen Zusatzstoffen versetzten Impfstoff zu verantworten. Alle anderen Personen sollten diese nach bisherigen Erfahrungen weitgehend harmlos verlaufende Erkrankung ohne Impfung gefahrloser überstehen als mit Impfung.

Stellungnahme der DEGAM
offener Brief eines Arztes


Zum amtlichen (vorläufigen) Endergebnis!
Herzlichen Dank an alle die mitgemacht haben!


Während dieser zwei Wochen brauchen wir 920.000 Personen, die sich auf dem örtlichen Rathaus eintragen. Alle, die sich bereits in der ersten Phase in Unterschriftenlisten eingetragen haben, müssen sich ebenfalls nochmals eintragen.

Hier die Öffnungszeiten in der Stadt Landsberg gemäß amtlicher Bekanntmachung als pdf.
Öffnungszeiten in Egling/Heinrichshofen gemäß amtlicher Bekanntmachung als pdf.
Öffnungszeiten des Rathauses Geltendorf :
Montag bis Freitag, von 8 bis 12 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, von 13 bis 16 Uhr. Am Montag, 23. November, von 13 bis 18 Uhr. Am Samstag, 28. November, von 10 bis 12 Uhr, und Montag, 30. November, von 13 bis 20 Uhr. Der Eintragungsraum ist im Geltendorfer Rathaus, Zimmer Nummer 1


Suttner: "Wir werden von Vertretern des Generationen-Egoismus regiert!"


Mal richtig abschalten - Protestwoche gegen Kernenergie in Deutschland +++ am 11.Juli in München ...



Die Attacke von attac auf die ZEIT vom >1.Mai 2010< : http://www.die-zeit.net/ auch als pdf zum download


Die Aschermittwochsrede von Bernhard Suttner - einfach lesenswert!


Veröffentlichter Leserbrief am 15. Juli 2009 zum Thema "Jetzt wird die Hauptschule zur Mittelschule" auf der Titelseite der Augsburger Allgemeinen vom 14. Juli 2009

Aha ! Die Hauptschule heißt jetzt Mittelschule. Dick heißt seit längerem vollschlank. Und deutsche Kriegseinsätze werden uns als Friedensmissionen verkauft. Aha ! Petra Franek, Scheuring


Veröffentlichter Leserbrief zum Thema "Der Appell Stoibers an die CSU" im Landsberger Tagblatt vom Samstag, den 14.02.2009 Seite 2.

Den "Filz" bewahren und ausbauen, aber auch die "Pfründe" sichern!
Die Lufthoheit über den Stammtischen zurückerobern und die Menschen in Bayern weiter für dumm verkaufen!
Ist das der Appell Stoibers an die CSU? Herbert Schmidtpeter; Landsberg


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wir müssen bundesweit 4000 Unterschriften sammeln, damit die ödp zur Europawahl zugelassen wird.

Eigentlich ist das für uns eine kleine Hürde. Aber gerade deshalb ist die Gefahr groß, dass sich jeder auf jeden verlässt. Noch fehlen uns Unterschriften. Deshalb bitten wir Sie, das unten stehende Formular zu kopieren und an ödp-Mitglieder oder -Freunde weiterzugeben.

Ein Hinweis noch: Die Unterstützungunterschriften müssen mit originaler Unterschrift beim zuständigen Wahlamt/Bürgeramt/Einwohnermeldeamt hinsichtlich des Wahlrechtes bestätigt werden. Bitte erledigen Sie dies, sofern es Ihnen möglich ist selbst oder schicken Sie uns - wenn es nicht anders geht - die Formulare unterzeichnet und wir kümmern uns dann um die Bestätigung durch die örtlichen Behörden.
Attach:Unterstützungsunterschriftödp.pdf


Artikel im Landsberger Tagblatt am 20.01.2009:
Gegen Amerikanisierung des Gesundheitswesens


Veröffentlicher Leserbrief zum Thema "Jetzt heißt es ran an die Arbeit. Von der Leyen drückt aufs Tempo" in der Augsburger Allgemeinen vom 3.Januar 2009, S.10

Schön, dass Eltern selber entscheiden können, ob und "wie sie die Monate mit dem Neugeborenen unter sich aufteilen möchten". Aber doch bitte auch, ob und was sie außer Haus arbeiten wollen ! Oder sollte in einem Sozialstaat mit der Erwerbstätigkeit einer Person nicht die Familie ausreichend versorgt sein ?
Doch sogar die Familienpolitik einer großen christlich-sozialen Partei fordert seit Jahren gebetsmühlenartig die Berufstätigkeit beider Eltern. Erzieherische und hauswirtschaftliche Arbeiten werden an Fachkräfte abgegeben, dann auch schlecht bezahlt, jedoch als respektabler Beruf betrachtet.
Dass sich die vollständige Ausnutzung der Arbeitskraft und der staatliche Zugriff auf die Kindererziehung gut kombinieren lassen, kann jeder bei Aldous Huxley "Schöne neue Welt" nachlesen. Petra Franek und Rainer Fisang, Scheuring

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Veröffentlichter Leserbrief zum Thema "EDEKA Logistikzentrum in den Lechwiesen" im Kreisboten vom 23.12.2008 Seite 3.

Alle Landsberger Stadtratsparteien, auch die UBV, können sich mit Sicherheit an Ihre Argumentation erinnern, warum eben nicht in den Lechwiesen, sondern im Frauenwald ein Gewerbe-/Industriegebiet geplant werden sollte!!!
Ca. 250.000 Quadratmeter würde dieses Logistikzentrum an derzeit unversiegeltem Boden fressen! Und das für vielleicht 500 Arbeitsplätze, die dann woanders abgebaut werden!
Ein Trenngrün von mindestens 500 Meter muss lt. Gutachten des Professor Ammer aus kleinklimatischen Gründen (Luftaustausch zwischen Lech und Frauenwald) zwischen Kaufering und Landsberg erhalten bleiben! Die Lechwiesen enden eben nicht an der B 17!
Diese bis zu 4 Meter eingegrabene und trotzdem bis zu 20 Meter aus dem Boden ragende Riegelbebauung wäre aus städte- und ortsplanerischer Sicht ein "optischer Supergau", sowohl für die Stadt Landsberg, als auch für den Markt Kaufering! Es genügt hier schon der Betonklotz des Biomasse-Heizkraftwerkes!
Abschließend wundere ich mich über den jetzt an den Tag gelegten Elan einiger Kommunalpolitiker hinsichtlich der Arbeitsplätze! Wo waren diese denn, als in Landsberg 3 Kasernen mit insgesamt 6.000 Arbeitsplätzen geschlossen wurden; oder beim Wegzug von DELO mit 150 Arbeitsplätzen?
Und wo bleibt deren Einsatz zur Erhaltung der zum Teil hochdotierten Arbeitsplätze in der Welfen-Kaserne (350) und beim Lufttransportgeschwader 61 Penzing (ca. 1.500)??? Herbert Schmidtpeter; Landsberg


ödp-Informationsveranstaltung über die Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen.

Hausarzt Dieter Schlierf aus Egling sprach am 4. Dez vor über 100 Zuhörern im Pfarrheim in Egling a.d.Paar. (Siehe auch Bericht im Landsberger Tagblatt vom 10.12.08).

Ausverkauf des deutschen Gesundheitswesens
Als Einstieg zeigte er einen Teil des Kinofilms "Sicko" (sick=krank) des bekannten US-amerikanischen Regisseurs Michael Moore. Der Dokumentarfilm befasst sich mit den Missständen im dortigen Gesundheitswesen. Viele Amerikaner müssen sich für Arztrechnungen verschulden, profitorientierte Versicherungen und Krankenhäuser verweigern sogar lebensrettende Massnahmen. Die gezeigten Einzelschicksale erzeugten ein beklemmendes Mitgefühl. "Man kann sich kaum vorstellen, dass in einem Land der westlichen Welt solche Gesundheitsverhältnisse herrschen!", äußerte ein älterer Mann.

Schleichende Amerikanisierung
In der anschließenden Diskussion betonte Schlierf, dass "noch keine amerikanischen Verhältnisse in Deutschland bestehen", die Amerikanisierung aber bereits begonnen habe. Ein Verkauf des deutschen Gesundheitswesens an Klinikkonzerne wie beispielsweise die Rhön Aktiengesellschaft mache nicht nur "die kranken Menschen zum einträglichen Geschäft". Auch die "Einsparung von Gesundheitspersonal" und deren "Bezahlung zum Haustarif" gehöre zur Gewinnmaximierung.

Hausärzte "sterben" politisch gewollt aus
"Freie Ärzte, wie ich selbst, verdienen politisch gewollt in Zukunft bei den gesetzlich Versicherten so wenig, dass sie auf die Einkünfte von den Privatpatienten angewiesen sind", berichtete Schlierf. Seine Praxis habe bereits für das kommende Jahr eine Umsatzeinbuße von 30'000 Euro berechnet. Ausufernde bürokratische Vorgaben nehmen den Ärzten die gesundheitsfördernde Zeit und Behandlung für den Patienten.

Bürgerpatient soll seine Stimme erheben
Als ein Zuhörer fragte, was er denn tun könne, um "ein sozial gerechtes Gesundheitssystem zu erkämpfen", forderte der ödp-Bundestagskandidat Dieter Schlierf alle Anwesenden auf, einen Patientenstammtisch in Egling zu gründen. Weitere interessierte Bürger können sich unter der Telefonnummer 08206-6088 direkt an Dieter Schlierf wenden. Nähere Infos auch unter www.dschlierf.de.


Veröffentlichter Leserbrief in der Augsburger Allgemeinen Zeitung am 29.11.2008 zum Thema "Wirtschaftskrise"!

Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren!
Das war und ist leider die Marschrichtung von "grenzenlos" abgehobenen Spekulanten, Bankern und Geschäftemachern. Aber wieviele Euro-Milliarden wurden-und-werden in Deutschland nicht nur durch die Gier, sondern auch durch die Politik und der Wirtschaft "versandelt"?
Was kosten uns Kommunalpolitiker, die sich mit Profilierungsgedanken tragen?
Da sitzen Politiker, die von "Tuten und Blasen" keine Ahnung haben, im lukrativen Nebenerwerb als Verwaltungs- oder Aufsichtsräte in den Führungsgremien der Konzerne!
Lobbyisten, die nur Firmeninteressen vertreten, tummeln sich im Deutschen Bundestag!
"Ausgediente" Firmenchefs und Politiker gehen mit Abfindungen aufs Altenteil, dass einem normal Sterblichen die Augen tränen; getreu dem Motto:"Je größer der verursachte Bockmist, desto höher die Tantiemen!"
Alles ganz uneigennützig zum Wohle des deutschen Volkes! Herbert Schmidtpeter; Landsberg


Artikel im Landsberger Tagblatt am 25.10.2008:
Keine Erbhöfe in der Politik


Veröffentlichter Leserbrief zum Artikel "Vom rechten Maß" im LT vom 22.09.2008 Seite 39.

Das rechte Maß ist der CSU bereits verloren gegangen. Sie "mißbraucht" nicht die staatlichen Einrichtungen, wie Ministerien usw. für Ihre Wahlkampfzwecke. Nein, Sie nutzt nur die vom Bürger bezahlte Infrastruktur! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Ferner können Sie auf die in Jahrzehnten gewachsene Struktur der "Vetterleswirtschaft" zurückgreifen. Die "Demokratur" in Bayern soll endlich ein Ende finden! Ich bin gespannt, wie sich das bayerische "Manna" auf den Urnengang am Sonntag auswirkt!!! Herbert Schmidtpeter, Landsberg


17.September : Übergabe einer Spende von 8 stromsparenden Leuchten der ödp Landsberg an den Weltladen im Pfarrzentrum Attach:spende.pdf


Veröffentlichter Leserbrief zum Artikel "Der erste Schultag" im LT vom 13.September 2008:

"Schöne" neue Welt

Eltern geben im Geschäft einfach ihre "schlaue Liste" ab und die benötigten Schulmaterialien werden zusammengepackt. Echt schlau ! Autofahrer verlassen sich auf ihr Navigationsgerät und fahren in Einbahnstraßen. Fertigkost und Fast Food "erleichtern" das Kochen und Essen. Die Schule bietet das "gesunde Pausenbrot" an. Das Rechtschreibprogramm korrigiert und der Fernseher "unterhält". Lehrer verkaufen Schulhefte, da offensichtlich einige Schüler und deren Eltern nicht mehr in der Lage sind, die Verantwortung für ihre Arbeitsmaterialien zu übernehmen. Kaufen und konsumieren. Ist das selber Denken abgeschafft ? Petra Franek, Scheuring


Veröffentlichter Leserbrief zum Artikel "Rathausanbau: Fassade teurer als erwartet!" im LT vom 22.08.2008, Seite 27.

Ein Kupfernetz um den Rathausrucksack, damit bei Fehlentscheidungen des Stadtrates nicht der Blitz einschlägt? Der lockere Umgang mit nicht selbstverdientem Geld (Steuergelder) hat in Landsberg mittlerweile Tradition! Die Symptome "Magenschmerzen und Schweres Herz" helfen hier auch nicht weiter. Auch wenn mit dem Argument "Augen zu und durch" der sprichwörtliche Durchblick fehlt, 240.000 EURO sind knapp eine halbe Million DM! Dieses Geld wäre z.B. in der Verbesserung der Gehwegsituation für unsere älteren Mitbürger besser aufgehoben gewesen. Wir Landsberger haben eben genau die Kommunalpolitiker bekommen, die Wir gewählt, oder durch Fernbleiben von der Wahlurne indirekt unterstützt haben! Herbert Schmidtpeter, Landsberg


Veröffentlichter Leserbrief zur Berichterstattung zum Thema Hauptschule im Landsberger Tagblatt im Juli 2008:

Mit unserer Regierung ist die Hauptschule in Bayern tot, wäre die exakte Antwort des CSU-Politikers Dr.Thomas Goppel gewesen. Denn von 2001 bis 2007 wurden die bayerischen Hauptschulen von der CSU von 1689 auf 996 reduziert. "Für jeden Schüler wird das Beste angeboten", meinte unser Wissenschaftsminister im Festzelt. Die Mehrheit der Scheuringer möchte, dass ihr Kind keine Ganztagesklasse besucht. Ist es trotzdem das Beste ? Rainer Fisang, Scheuring


Zu: "Schüler stehen vor Umzug" vom 4.Juli 2008 und "Kritik an den Linken und Plädoyer für die Familie" vom 9.Juli 2008 abgedruckt am 12.Juli 2008 im Landsberger Tagblatt

Schule als Wirtschaftsbetrieb am Beispiel Scheuring: Finnland liegt bei der PISA-Studie ganz vorn. Rund 40 Prozent der dortigen Schulen haben weniger als 50 Schüler und rund 60 Prozent der Schulen weniger als sieben Lehrer. Kleine Schulen arbeiten effektiver als große - vorausgesetzt, dass sie personell und materiell dafür ausgestattet sind. Allerdings liegen die finanziellen Kosten pro Schüler höher. Wirtschaftlich rechnet sich das nicht, aber menschlich. Das interessiert aber weder die CSU - die das Gesetz zur Abschaffung der Teilhauptschulen erließ - noch Schulamtsdirektor Lemnitzer, oder ? Petra Franek, Scheuring

http://www.finland.de/dfgnrw/dfg043a-pisa36.htm


Zum Bericht "Reservisten informieren sich über Afghanistan" vom 30.Juni 2008, abgedruckt am 12.Juli 2008 im Landsberger Tagblatt

Das waren noch Zeiten als die Bundeswehr noch eine reine "Verteidigungsarmee" war und der "Staatsbürger in Uniform" zuerst seinem Gewissen und dann dem Befehl folgte. Damals wurde auch der Reservistenverein gegründet. Der Veteranen- und Reservistenverband Egling wurde von dem Pressebetreuer der Bundeswehr über den Einsatz in Afghanistan informiert. Ein interessanter Vortrag leider aber nur aus der Sicht der Bundeswehr. Dieser Angriff der Nato ohne eindeutiges UN-Mandat wird von der Bundeswehr unterstützt''' Wolfgang Fischer, Schwabhausen


Leserbrief zum „Nein“ der Iren zum EU-Reformvertrag
Vielleicht werden wir aus historischer Sicht den Iren dankbar sein, dass sie den EU-Reformvertrag zu Fall gebracht haben und so die Chancen für wirkliche demokratische Veränderungen in der Europäischen Union eröffnet haben. Die Iren sind das einzige Volk, das über diesen Vertrag abstimmen durfte. Für mich als EU-Bürger stellt sich natürlich die Frage, warum die Regierungen der anderen Staaten ihren Bürgern diese Verantwortung nicht zugetraut haben. Stattdessen wurde der Vertrag im Geheimen und ohne ausreichende Beteiligung der Bevölkerung entworfen. Das Resultat: 200 Seiten in völlig unleserlicher Sprache, ein Text, der nicht einmal für Juristen lesbar ist, ein Inhalt, der die gesamte EU in eine neoliberale, militärisch orientierte Richtung führt.
Leider haben die meisten Medien es versäumt, auch über die kritischen Aspekte des EU-Reformvertrages zu berichten. Deshalb ist der Aufschrei jetzt umso größer. Die Iren haben Europa nicht in eine Krise gestürzt. Im Gegenteil: Jetzt hat Europa die Chance, sich ein demokratisches, soziales und friedliches Gesicht zu geben.
Kritikpunkte am EU-Reformvertrag [PDF]
WB


Zum Artikel "Praktische Tipps für werdende Eltern" vom 28.Mai 2008, abgedruckt am 7.Juni 2008im Landsberger Tagblatt

Mit Begeisterung las ich, dass der Kurs "Vorbereitung auf das Kind" von einem Dutzend werdender Eltern besucht wurde. Toll, dass das Gesundheitsamt, das Kreisjugendamt und das SOS-Kinderdorf ein solches Gemeinschaftsprojekt anbieten ! Interessant, dass zukünftige, lernwillige Eltern auch noch 20 Euro für den Besuch des Kurses erhalten. Auch die Betonungen der Sozialpädagogin Tanja Kirchberger von der Landsberger Familienoase nach "Ruhe, Rhytmus und Regeln" für die Zeit nach der Geburt liefern wertvolle Hilfestellungen. Allerdings bleibt folgende Frage offen: Woher nehmen die Eltern die notwendige Ruhe, wenn Erziehung, Bildung und Berufswelt von den Regeln der Globalisierung und der modernen Kriegswirtschaft dominiert werden ? Petra Franek, Scheuring


Leserbrief an das LT zum Artikel "Landsberger Öko-Heizung: Im ersten Anlauf viel zu teuer"
(abgedruckt im LT vom 08.März 2008 auf S. 25)
Dort heißt es im letzten Absatz : "Die Anlage sei aber zu klein, um Strom zu erzeugen - im Gegensatz zu dem viel größeren Heizkraftwerk, das erst kürzlich in Kaufering in Betrieb ging."
Richtig ist, daß die Anlage in Kaufering ausgelegt ist auf eine Wärmeabgabe von 17.200 MWh p.a. und die neu zu errichtende Anlage in Landsberg wohl zunächst nur auf 5.100 MWh p.a..
Daß die in Kaufering eingesetzte ORC-Turbine für LL überdimensioniert wäre, muß nicht erörtert werden. Technik und Natur haben vieles gemeinsam. Natur ist niemals einfältig, sondern extrem vielfältig und besetzt alle besetzbaren Nischen. Die Technik kann dies auch leisten. Um Strom aus Holz zu gewinnen bieten sich viele Lösungen an.
Das kleinste mir bekannte Beispiel ist das Mini-BHKW von Sunmachine®, Kempten mit ca. 3 kW elektrischer Leistungsabgabe (s.a. http://www.sunmachine.com/ und www.sunmachine.de) und 10 kW thermischer Leistung. Dieses BHKW mit Stirlingmotor rechnet sich wirtschaftlich über die gesetzlich verankerte Einspeisevergütung inkl. "NAWARO"-Bonus.
Bei größeren Leistungseinheiten kann man auch aus dem Holz Pyrolyseöl gewinnen, welches sich dann vorteilhaft in umgebauten Dieselmotoren mit höheren elektrischen Wirkungsgraden verbrennen läßt. (s. http://www.abendblatt.de/daten/2006/03/17/544095.html?s=1 und http://www.pytecsite.de/flash_pyrolyse_1.htm) Auch hierbei würde natürlich die erhöhte Einspeisevergütung die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage bestimmen.
Ganz grundsätzlich muß die Ziel21-Richtung immer sein aus jeglichem Brennstoff soviel Exergie wie möglich heraus zu holen.
Hier noch weitere Informationen aus der Thermodynamik um die Argumente überhaupt nachvollziehen zu können: KWK_Erläuterungen.pdf

Weitere Infos zu KWK vom Bundesverband : http://www.bkwk.de/ WB


Zu "Die erste Kampfpilotin der Luftwaffe startet vom Lechfeld"(Die Dritte Seite vom 18.Januar 2008) abgedruckt in der Augsburger Allgemeinen am 22.Januar 2008

Täglich sterben Menschen, weil sie Opfer völkerrechtswidriger Kriegswaffen, zum Beispiel Uranwaffen sind . Wer missgebildete Kinder oder von schweren Krebsleiden betroffene Menschen in den mit Uranwaffen verseuchten Kriegsgebieten gesehen hat, kann nicht mehr schweigen. Und wir sollen stolz darauf sein, dass jetzt die erste Kampfpilotin startet ? Petra Franek, Scheuring


Zu "Seltene Ehrung - Kanzlerin auf der Bush-Ranch" vom 12.November 2007, abgedruckt am 15.November 2007in der Augsburger Allgemeinen

Nach einer aktuellen Umfrage des Forschungsinstituts Emnid finden mehr als 70 Prozent der Befragten, die deutsche Regierung tue zu wenig für die Gerechtigkeit. Dauerhaft hohe Arbeitslosigkeit - vor allem in Ostdeutschland - Hartz IV, staatliche Sparmaßnahmen im Sozialbereich. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer mehr auseinander. Vom großen Bruder auf der anderen Seite des Atlantiks hat man sich das abgeschaut. Hunderte Millionen für den deutschen Militäreinsatz- aber keinen Cent mehr für die Menschen. Das ist weder demokratisch noch sozial und christlich überhaupt nicht! Oder ? Petra Franek, Scheuring


Zum Artikel "Historikerin fordert Druck von den Frauen zu nehmen" vom 7.Februar 2007, abgedruckt am 24. Februar 2007im Landsberger Tagblatt

Wer ist ernsthaft daran interessiert, dass Kinder zufrieden aufwachsen ? Wer setzt sich dafür ein, dass Eltern kürzere und flexiblere Arbeitszeiten erhalten ? Dies würde "Druck" von den Müttern und Vätern nehmen und sie könnten Beruf und Familie entspannter vereinbaren. Oder sollen noch mehr Kinder durch ihr Leben gehetzt werden ? Geht es den Befürwortern der "rund um die Uhr Fremdbetreuung" nicht in erster Linie darum, dass immer mehr Menschen arbeiten - und das bei rund 5 Millionen Arbeitslosen in Deutschland - um immer mehr zu konsumieren ? Wenn Eltern gezwungen sind, ihr Kind möglichst lange fremdbetreuen zu lassen, um ihre materiellen Grundbedürfnisse zu befriedigen, dann ist das eine nationale Schande ! Die größte Lüge der derzeitigen Politik ist, dass Familien alles gleichzeitig haben können: Zwei volle Arbeitsplätze gehen fast immer auf Kosten der notwendigen Gelassenheit bei der Kindererziehung. Auch in Deutschland stiegen die seelischen Probleme bei Jugendlichen rasant an: Gewalt, Aufmerksamkeitsdefizite, Essstörungen und große Schwierigkeiten dauerhafte Bindungen einzugehen. "Lebensabschnittsfamilien" sind jedoch kein Schicksal ! Wie wäre es, wenn jeder statt Hetze und "immer mehr Haben", Geduld und Gemeinschaft an erster Stelle setzt ? Wir könnten unsere Politiker unter Druck setzen und uns dafür engagieren, dass Bedingungen geschaffen werden, unter denen Familien friedlich gedeihen können. Petra Franek, Scheuring


Zur Rubrik "Verbraucher fragen - Experten antworten "Kindergarten teurer" Allgäuer Zeitung vom 15.Juli 2003, abgedruckt am 24.Juli 2003

Warum werden mit solcher Vehemenz von allen großen Parteien staatliche Betreuungsprogramme vom Säugling bis zum Jugendlichen gefordert ? Das Ziel staatlicher Familienpolitik heißt:"Jede Frau und jeder Mann soll seine Arbeitskraft verkaufen". Macht es Sinn, dass trotz der seit Jahren hohen Arbeitslosenzahlen noch mehr Erwachsene außerhäusslich für Geld arbeiten und ihre Kinder "kostengünstig" (Neues Finanzierungsmodell für Kindertagesstätten) betreut werden sollen ? Dadurch werden sich die Löhne drücken lassen und die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Wie sich die vollständige Ausnutzung der Arbeitskraft und der staatliche Zugriff auf die Kindererziehung auswirken, kann man unter anderem bei Aldous Huxley in "Brave New World" ("Schöne neue Welt", 1932) nachlesen. Zu fördern wäre eine gesellschaftliche Wertschätzung und finanzielle Verbesserung der häuslichen Arbeit und der elterlichen Kindererziehung.Rainer Fisang, Biessenhofen