ödp Landsberg

Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern"

Pressemitteilung vom 12.2.2019:
Volksbegehren: Deutliches Votum und Quorum für Erhaltung der Artenvielfalt!

Das lokale Aktionsbündnis von LBV, BN, Grünen, Bayern Partei und ÖDP hat mit großem Einsatz im Landkreis für das Volksbegehren“ Artenvielfalt“ geworben. Unter dem Motto "Rettet die Bienen" wurde für Änderungen und Ergänzungen im Bayerischen Naturschutzgesetz geworben. Der Gesetzesvorschlag hat zum Ziel, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in der Landschaft die natürlichen Strukturen für das Gedeihen heimischer Pflanzen- und Tierarten erhalten bleiben und in einem dafür nötigen Ausmaß geschaffen werden. Dies erfolgt nicht auf Kosten der Bauern, wie Gegner auch im Landkreis Landsberg äußerten.

Unterstützt wurde das lokale Aktionsbündnis von Landwirten der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Bioverbänden sowie Imkern, die seit langem Vorschläge zur Verbesserung der Agrarstruktur einfordern, die aber bisher oft ignoriert wurden. Im Landkreis werden 130 Bauernhöfe nach Ökokriterien bewirtschaftet, mit steigender Tendenz. Die seitens des Bauernverbandes geäußerten Befürchtungen, Landwirte wären durch die Forderungen des Volksbegehrens in ihrer Existenz gefährdet, sind schlichtweg falsch. Gerade die bisherige Politik des "Wachsen oder Weichen" ist Ursache eines dramatischen Höfesterbens. Von einst rund 400.000 Bauernhöfen in Bayern schrumpfte die Zahl auf aktuell ca. 90.000. Im Landkreis hat sich die Zahl der Milchviehhalter in den vergangenen 20 Jahren von rund 1.000 Betrieben halbiert. Schade, dass der Vorsitzende des Bauernverbandes im Landkreis, Johann Drexel, selbst Mitglied in einem Ökoverband, vor allem die Argumente des Bayer. Bauernverbandes BBV vertrat, die Argumente des Ökoverbandes aber unerwähnt ließ.

Forderungen seitens der Landwirte, auch Gartenbesitzer und Kommunen sollten bei der Garten- und Grünflächenpflege zu Maßnahmen des Natur- und Artenschutzes verpflichtet werden, sind verständlich und berechtigt. Kommunen sind grundsätzlich dazu verpflichtet, die Praxis stimmt leider häufig mit den Vorgaben nicht überein. Solche Forderungen seien wegen des „Kopplungsverbots“ auch nicht im Rahmen eines bayerischen Volksbegehrens in andere Gesetze wie etwa die Düngemittelverordnung einzubauen, erklärte Frau Dr. Maiken Winter am 5.2. anläßlich ihres Vortrags in Dießen den zahlreich erschienenen Landwirten.

Viel Verständnis brachten dankenswerterweise die in den Kommunen mit der Unterschrifteneintragung betrauten Mitarbeiter/innen auf. In Utting wurde sogar am Sonntag das Rathaus zur Eintragung geöffnet. Trotz manchenorts entfernter oder überklebter Plakate wurde im Landkreis Landsberg bis auf wenige Orte die Quote von 10 % meist deutlich überschritten.

Für das Lokale Aktionsbündnis Volksbegehren

Die 3 Sprecher:

Christine Reineking, Hans Streicher, Wolfgang Buttner

P.S.: Wir freuen uns über den Erfolg und feiern gemeinsam das erreichte Ziel am 18. Februar im Bräustüberl.

hier findet man das vorläufige amtliche Endergebnis!

Bericht Kreisbote vom 13.2.2019: Utting und Schondorf Spitze im Landkreis ..

Agnes Becker spricht vom erfolgreichsten Volksbegehren seit 50 Jahren

sehr beredter Vortrag von Berhard Suttner (unser ehemaliger Landesvorsitzender) über die Motive und Hintergründe unseres Volksbegehrens

Münchner Runde vom 06.02.2019 Streit um die Bienen!

Wenn Sie einmal lesen möchten über "Das Geheimnis des Federgeistchens" und andere selten beachtete Insekten so finden Sie einen 14-Teiler extra dafür geschrieben von Eva Rosenkranz. Für jeden Tag des Volksbegehrens eine eigene Geschichte.

Hier finden Sie die Argumente des AbL in Bayern die sich wiederum mit den Argumenten aus der Ecke des BBV auseinandersetzen Der BBV ist wiederum weniger als eine Interessenvertretung der Kleinbauern anzusehen, als vielmehr eine Vertretung hauptsächlich von Interessen der Düngemittel- und Agrochemieindustrie.

Bericht im LT online vom 28.01.2019: https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Wo-kann-man-fuer-die-Bienen-unterschreiben-id53282871.html

Hier geht es zum aktuellen Stand des Volksbegehrens mit vielen wichtigen Infos. So sind z.B. auch Teile der CSU und der FW mit dabei!

Trailer der Gregor Louisoder Umwelt Stiftung zum Volksbegehren und ein kurzes Video von Wolfgang Ramadan

die Öffnungszeiten in allen Gemeindeverwaltungen im Landkreis Landsberg (bitte klicken - dann öffnet sich eine neue Seite!) mit Stand vom 6.2.2019 (Utting geändert!)

Immer wieder wird danach gefragt ob man nicht auch im Internet unterschreiben könne oder auf Papierlisten. NEIN - dies ist vom Gesetz nicht vorgesehen. Dadurch ist die Hürde bei einem solchen Volksbegehren relativ hoch gelegt. Man muß persönich im jeweiligen Einwohnermeldeamt (Erstwohnsitz) erscheinen und sich dort in die amtlichen Listen eintragen!

\\ Wir suchen noch Unterstützer für das Verteilen von Infomaterial und als "Rathauslotsen". Bislang haben sich 36 Personen bei uns gemeldet. Falls Sie Zeit haben und mithelfen möchten so können Sie sich per Email bei uns melden und wir nehmen Sie in den Verteiler auf. Die Emailadresse lautet:
volksbegehren.artenschutz.ll@gmx.de

Bericht im Kreisboten vom 05.01.2019: https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/volksentscheid-volksbegehren-artenvielfalt-landsberg-bienen-retten-10973731.html
Bericht im LT vom 05.01.2019: https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Mitten-im-Winter-Hilfe-fuer-die-Bienen-id53081616.html

\\\ Zu dem fulminanten Vortrag waren ca. 200 Besucher gekommen.

großer Artikel in der SZ vom 2.1.2019: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bienen-volksbegehren-unterschriften-1.4271316

"Rathauslotsen gesucht ! Bitte hier melden: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/rathauslotse-werden/


Ein persönlicher Aufruf von Franz Blank aus Rott: